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Mitteilungsblatt Höchberg

GELEBTES EUROPA IN HÖCHBERG

Feier der deutsch-französisch-italienischen Freundschaft

Vom 7. bis 11. April wurde das 40-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit der französischen Pyrenäenstadt Luz-Saint- Sauveur sowie der 15-jährige Dreierbund zwischen Bastia Umbra, Höchberg und Luz-Saint-Sauveur gebührend gefeiert. Zu Gast war eine insgesamt 30-köpfige Delegation aus den beiden Partnerstädten, die die weite Reise auf sich genommen hatte, um mit ihren Freunden in Höchberg zu feiern.
Unter dem Motto „Wir gestalten Europa – Aufgabe, Herausforderung und Chance 2017!“ und gefördert im Rahmen des EU-Programms „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ fanden verschiedene Veranstaltungen statt. So stellte die Künstlerin Rosella Aristei aus Bastia Umbra vier Tage lang ihre Werke in der Gärtnerei Hupp aus. Mithilfe ihrer Kunst und durch zahlreiche weitere Aktionen engagiert sie sich für ihr großes Herzensprojekt, das „Casa di Jonathan Bastia Umbra“, eine Integrations- und Lebenshilfeeinrichtung für benachteiligte Kinder und Jugendliche.
Neben den offiziellen Terminen, wie dem Enthüllen des neuen Schildes der EU-Städtepartner an der Kreuzung Heidelberger Straße zum Gewerbegebiet, dem Gedenken an die verstorbenen Mitbegründer der beiden Partnerschaften Raimund Braunreuther und Gerd Nossen am Alten Friedhof mit anschließendem Gottesdienst, standen vor allem die Begegnungen mit Menschen aus drei unterschiedlichen Ländern Europas im Mittelpunkt, die mehr verbindet, als eine Partnerschaftsurkunde, die vor vielen Jahren einmal unterzeichnet wurde.
Allein in der vierzigjährigen Partnerschaft mit Luz-Saint-Sauveur sind so viele Erinnerungen und Anekdoten geschaffen worden, dass man darüber ein Buch schreiben könnte. Eine schöne Geschichte geht auf das Jahr 1976 zurück – der Geburtsstunde der Partnerschaft, in der die „Gründerväter“ Gerd Nossen und Dr. Pierre Foyer das erste Mal aufeinander trafen. (…)